Redaktion:
Herr Bock, überall Krisen, Inflation, geopolitische Spannungen – und trotzdem sagen manche: „Jetzt noch Gold kaufen? Das lohnt doch nicht mehr!“ Was sagen Sie dazu?
Uli Bock:
Das ist wie zu sagen: „Ich brauche keinen Regenschirm, es hat ja schon angefangen zu regnen.“ Gold ist kein Schnellzug zur Million, sondern eher das ruhige Segelboot bei aufkommendem Sturm.
Redaktion:
Also: Gold als Krisenwährung?
Uli Bock:
Nicht nur das – Gold ist über Jahrtausende hinweg ein verlässlicher Wertspeicher gewesen. Es zahlt keine Zinsen, ja, aber es verrostet auch nicht. In Zeiten, in denen Papiergeld mit jedem „Quantitative Easing“ mehr an Gewicht verliert, ist Gold ein Fels in der Brandung – oder, um es mit liechtensteinischer Ruhe zu sagen: ein stabiler Anker für jedes Vermögen.
Redaktion:
Aber der Goldpreis ist schon ziemlich hoch – nicht zu spät für einen Einstieg?
Uli Bock:
Diese Frage hören wir seit 20 Jahren. 2005 war Gold bei 400 Dollar, da hieß es auch: „Zu teuer“. Heute liegen wir deutlich höher – und trotzdem: Wer langfristig denkt, denkt nicht in kurzfristigen Chart-Panikreaktionen, sondern in Kaufkraftstabilität.
Redaktion:
Stichwort: EM Global Service AG – worauf legen Sie beim Goldkauf besonderen Wert?
Uli Bock:
Transparenz, Sicherheit und seriöse Herkunft. Kein dubioser „Dachboden-Fund“ aus Hinterindien, sondern LBMA-zertifizierte Ware mit Lagerung in Hochsicherheitsdepots – vorzugsweise außerhalb der EU-Zugriffszone. Wir kombinieren solides Edelmetall-Investment mit diskreter Vermögensstrukturierung – ganz in liechtensteinischer Manier.
Redaktion:
Gibt’s ein Mindestinvestment bei Ihnen? Oder kann auch Otto Normal-Goldfan mitmachen?
Uli Bock:
Bei uns ist jeder willkommen – vom Edelmetall-Neuling bis zum passionierten Goldhorter. Und wer sich erst einmal herantasten will, der kann das mit einem überschaubaren Startbetrag tun. Wichtig ist die Strategie dahinter – nicht der Kauf als Modetrend.
Redaktion:
Und wie sehen Sie die Zukunft von Gold?
Uli Bock:
Solange Staaten Schulden drucken wie Karnevalskonfetti, wird Gold relevant bleiben. Wer das System verstanden hat, investiert nicht in Gold, sondern aus dem Papiergeldsystem heraus. Gold ist kein Investment – es ist eine Versicherung. Und die sollte man sich vor dem Brand besorgen, nicht danach.
Redaktion:
Vielen Dank, Herr Bock – das war erfrischend deutlich.
Uli Bock:
Ich danke Ihnen – und wünsche all Ihren Lesern eine goldene Zukunft.
