Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat den offiziellen Impfplan für Kinder überarbeitet und die Zahl der empfohlenen Impfungen deutlich reduziert. Wie das US-Gesundheitsministerium gestern mitteilte, sollen künftig nur noch elf statt bisher 17 Impfungen allgemein für Kinder empfohlen werden. Aus dem Impfkalender gestrichen wurden unter anderem die Impfungen gegen Rotaviren, Influenza und Hepatitis A.
Zur Begründung hieß es, man habe sich bei der Neugestaltung an Impfplänen anderer Länder orientiert. Die Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) bleiben weiterhin verpflichtend für die Einschulung. Andere Impfungen gelten lediglich als Empfehlung – wobei in vielen US-Bundesstaaten Eltern Ausnahmen beantragen können, etwa aus religiösen oder weltanschaulichen Gründen.
Wachsende Impfskepsis in den USA
Die Überarbeitung des Impfplans erfolgte auf Anweisung von Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., einem Neffen des früheren US-Präsidenten John F. Kennedy. Kennedy ist seit Jahren als Impfkritiker bekannt. Er hatte in der Vergangenheit wiederholt eine Verbindung zwischen Impfstoffen und Autismus bei Kindern behauptet – ein Zusammenhang, der wissenschaftlich widerlegt ist.
Fachleute zeigen sich angesichts der Kürzungen im Impfprogramm besorgt. In den USA nimmt die Impfskepsis seit Jahren zu, insbesondere in sozialen Netzwerken kursieren zahlreiche Falschinformationen zu Impfstoffen. Gesundheitsexperten warnen, dass die Streichungen aus dem Impfplan das Risiko erhöhen könnten, dass bereits weitgehend eingedämmte Krankheiten zurückkehren.
Tatsächlich verzeichneten die USA in diesem Jahr den schlimmsten Masern-Ausbruch seit über drei Jahrzehnten, mit mehr als 1.400 gemeldeten Fällen. Viele der Betroffenen waren ungeimpft. Epidemiologen befürchten, dass weitere Krankheiten folgen könnten, wenn die Impfquote weiter sinkt

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