Edelmetalle boomen weiter – Gold und Silber haben am Freitag im frühen Handel neue Höchststände erreicht und nähern sich damit rasant wichtigen psychologischen Marken. Der Preis für eine Feinunze Gold (31,1 Gramm) stieg zeitweise um 0,6 Prozent auf über 4.967 US-Dollar – die symbolische 5.000-Dollar-Marke ist damit zum Greifen nah. Silber legte sogar um 3,3 Prozent auf 99,38 Dollar zu und rückt damit ebenfalls dicht an die magische 100-Dollar-Schwelle heran.
Rekordrallye seit Jahresbeginn
Gold verzeichnete in den ersten 16 Handelstagen des Jahres 2026 bereits einen Wertzuwachs von knapp 15 Prozent, nachdem das Edelmetall bereits im Vorjahr um satte 65 Prozent gestiegen war – das stärkste Jahresplus seit 1979. Getrieben wurde diese Entwicklung insbesondere durch eine Vielzahl geopolitischer Krisen und Unsicherheiten.
Auch Silber zeigt eine beeindruckende Performance: Nach einem Anstieg von nahezu 150 Prozent im Jahr 2025 legte das Metall in diesem Jahr bislang weitere 38 Prozent zu.
Politische Spannungen als Treiber
Ein wesentlicher Grund für die Rallye sind anhaltende politische Spannungen: So nennen Analysten vor allem die angespannte Lage im Iran sowie neue Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber europäischen Staaten im Zusammenhang mit Grönland als Auslöser für die jüngsten Kurssprünge. Zwar hat Trump diese Drohungen inzwischen zurückgezogen, doch die zwischenzeitliche Erleichterung an den Märkten währte nur kurz – bereits am Donnerstag zogen die Preise wieder deutlich an.
Silber gewinnt an strategischer Bedeutung
Silber gilt nicht nur als sicherer Hafen in Krisenzeiten, sondern spielt auch eine immer größere Rolle in der Industrie – etwa in der Energietechnik, der Robotik sowie bei Anwendungen im Bereich künstlicher Intelligenz. Das macht das Edelmetall sowohl für institutionelle als auch für private Anleger zunehmend attraktiv.
Privatanleger treiben den Markt
Der Run auf Gold und Silber wird derzeit stark durch Privatanleger geprägt. Handelsplattformen wie BullionVault melden über die Feiertage neue Rekordzahlen bei Handelsvolumen und Zahl der Erstinvestoren. Die hohe Nachfrage nach physischen Edelmetallen – etwa in Form von Münzen – sorgt ebenfalls für steigende Umsätze.
Fazit: Die Rallye bei Gold und Silber wird durch eine Mischung aus geopolitischer Unsicherheit, Inflationserwartungen und industrieller Nachfrage befeuert. Mit dem Erreichen der symbolträchtigen Marken von 5.000 Dollar bei Gold und 100 Dollar bei Silber könnte neuer Schwung in den Markt kommen – oder eine lang erwartete Konsolidierung.

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