Scheinbank im Netz? – RA Reime erklärt, wie man sich vor aza-bank.com und ähnlichen Betrugsseiten schützt

Scheinbank im Netz? – RA Reime erklärt, wie man sich vor aza-bank.com und ähnlichen Betrugsseiten schützt

Veröffentlicht:

Freitag, 18.07.2025
von Red. LF

Interviewer: Herr Reime, was ist an aza-bank.com problematisch?

RA Reime: Die Seite tritt auf wie eine echte Bank, bietet aber ohne Erlaubnis Bank- und Finanzdienstleistungen an. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um eine Scheinbank. Das ist illegal – und für Anleger gefährlich.

Interviewer: Wie erkennt man solche Fälschungen?

RA Reime: Es gibt einige klare Warnzeichen:

  • Keine Eintragung in der BaFin-Unternehmensdatenbank

  • Ungewöhnlicher Sitz (z. B. Kleinstadt wie Oedheim) bei angeblich internationaler Tätigkeit

  • Druck zur schnellen Geldanlage oder Vorkosten

  • Kein nachvollziehbares Impressum oder unklare Kontaktmöglichkeiten

Interviewer: Was sollten Betroffene tun?

RA Reime: Wer bereits Geld überwiesen oder Daten weitergegeben hat, sollte:

  1. Zahlung sofort stoppen, Bank informieren

  2. Anzeige erstatten bei der Polizei

  3. Beweise sichern (z. B. Kontoauszüge, Mails, Screenshots)

  4. BaFin informieren

  5. Falls nötig: juristischen Beistand suchen

Interviewer: Ihr wichtigster Rat?

RA Reime: Vor jeder Geldanlage prüfen, ob der Anbieter zugelassen ist – am besten direkt auf der BaFin-Website. Und: Gesunder Menschenverstand schützt am besten. Wer zu viel verspricht, hat oft nichts Seriöses zu bieten.


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