Interviewer: Frau Bontschev, die BaFin warnt vor globalinvestfx.de. Was sagen Sie dazu?
RA’in Bontschev: Auch hier handelt es sich offenbar um einen Fall, in dem ein Unternehmen – in diesem Fall GlobalInvestFx Management B.V. mit angeblichem Sitz in Amsterdam – ohne Genehmigung Finanz- und Wertpapierdienstleistungen in Deutschland anbietet. Die Website ähnelt inhaltlich anderen bereits bekannten Betrugsfällen.
Interviewer: Was ist das Besondere an dieser Masche?
RA’in Bontschev: Die Struktur der Website ist oft identisch mit anderen Scam-Seiten: Fake-Trading-Konten, gefälschte Gewinne, aggressive Kundenansprache. All das wirkt auf den ersten Blick professionell, ist aber in Wirklichkeit oft nichts als ein Täuschungskonstrukt. Sobald Geld eingezahlt wird, ist es meistens verloren.
Interviewer: Was sollten Anleger tun, die schon investiert haben?
RA’in Bontschev: Sofort handeln. Zahlungen stoppen, sämtliche Unterlagen sichern, Anzeige erstatten und rechtliche Unterstützung einholen. In einigen Fällen können Banken oder Zahlungsdienstleister helfen, wenn schnell genug reagiert wird.
Interviewer: Wie können Verbraucher sich schützen?
RA’in Bontschev: Keine Investition ohne Prüfung der Zulassung bei der BaFin. Und wenn der Anbieter mit zu guten Versprechen lockt – zum Beispiel hohe Gewinne bei minimalem Risiko – ist Vorsicht geboten. In der Regel sind das klassische Warnzeichen für Betrug.

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