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Veröffentlicht:

Mittwoch, 07.02.2024
von Red. TB

Heute hat das Europäische Parlament seine Stellungnahme zu den Fortschritten in der Gentechnik, insbesondere in der Pflanzenzucht, abgegeben. Der Vorschlag der Europäischen Kommission sieht vor, bestimmte neue genomische Techniken von den strengen GMO-Regelungen auszunehmen, was bei Kritikern auf Widerstand, aber in der Landwirtschaft auf Zustimmung stößt. Techniken wie CRISPR/Cas (NGT-1) sollen erleichtert werden, sodass damit bearbeitete Pflanzen nicht als GMOs gekennzeichnet werden müssen, mit dem Ziel, widerstandsfähigere Pflanzen zu züchten. Transgenese (NGT-2) bleibt unter bestehenden GMO-Regeln. Das Parlament fordert ein Patentverbot für NGT-Pflanzen, um Kosten und Abhängigkeiten für Landwirte zu vermeiden. Die Abstimmung ergab 307 Stimmen dafür, 263 dagegen, 41 Enthaltungen. Die österreichischen Abgeordneten stimmten mehrheitlich dagegen, außer NEOS-Abgeordnete Claudia Gamon. Die ÖVP und FPÖ standen mit ihrem „Nein“ innerhalb ihrer Fraktionen isoliert da. Das Parlament ist nun verhandlungsbereit, doch die EU-Agrarminister haben noch keinen gemeinsamen Standpunkt gefunden.

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